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Mein Tier wird alt! Sind es nur harmlose Altersbeschwerden?

Welcher Tierbesitzer kennt es nicht, das Tier wird älter. Die ersten Beschwerden fangen ganz langsam an und werden über die Zeit immer mehr. Wenn dann auch noch das Alter dazu passt, werden sämtliche Beschwerden darauf geschoben. Man findet sich damit ab. Aber ist das tatsächlich richtig?

Es kann durchaus normal sein, dass ein alter Hund langsam läuft, schlecht sieht oder schwer hört. Auch alte Katzen springen nicht mehr begeistert jedem Spielzeug hinterher. Doch man sollte als Tierbesitzer sehr aufmerksam sein, da sich hinter einem solchen Verhalten nicht selten auch Schmerzen und Krankheiten verstecken können.

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Rohfütterung - wirklich das Beste für den Hund?

BARF bedeutet Bone and Raw Feeding, eingedeutscht Biologisch-Artgerechte Rohfütterung.

Immer mehr Hundebesitzer greifen in letzter Zeit immer häufiger auf BARF zurück. Gründe dafür sind die genaue Kenntnis der Futterration und die längere Beschäftigungszeit, die die Hunde beim Fressen benötigen. Eine klassische BARF-Ration besteht aus 70% Fleisch, Innereien und Knochen und 30% Gemüse und Obst.

Es ist zur Gewohnheit geworden, dass die Futterrationen vor allem Pansen, Lunge, Leber, Schlund- und Kopffleisch incl. Luftröhre enthalten. Zusätzlich gibt man gerne Kräuter, Seealgen und verschiedene Öle in unterschiedlichen Konzentrationen dazu. Ebenso gibt es BARF-Fertigprodukte und BARF-Zusatzprodukte.

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Ein gutes Geschäft? Ist das Billigste immer das Beste? Hundewelpen im Angebot.

Der Wunsch, sich einen Hundewelpen zuzulegen, ist in Deutschland immer noch sehr groß. Dabei fällt auf, dass man sich immer häufiger einen Hund aus dem Ausland besorgt. Die Gründe dafür liegen darin, dass die Welpen kostengünstiger sind, es keine lange Wartezeiten gibt und alles unbürokratisch zu verlaufen scheint.

Tiere kosten Geld! Der Anschaffungspreis ist aber nur ein kleiner Teil der Gesamtkosten. Denn die Kosten für Haltung incl. Futter, Ausstattung, Steuer, Haftpflicht, und Ausbildung, Pflege und Tierarzt machen den Großteil der Kosten über die gesamte Lebenszeit des Tieres aus.

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Mit dem Hund verreisen

Es ist wieder soweit. Die Urlaubszeit beginnt. Und damit die Überlegungen, ob man seinen Vierbeiner daheim lassen oder vielleicht doch mitnehmen soll. Für Katzen ist es in der Regel schnell entschieden. Sie bleiben daheim und werden von Freunden oder Nachbarn versorgt. Anders dagegen liegt es meist beim Hund. Er ist ein täglicher Begleiter. Warum also nicht auch im Urlaub?

Ist die Entscheidung gefallen, den Vierbeiner mitzunehmen, muss frühzeitig geplant werden, v.a. wenn der Urlaubsort nicht im eigenen Land liegt. Lassen Sie sich beraten, denn für viele Reisekrankheiten gibt es trotz guter Prophylaxemaßnahmen keinen 100%igen Schutz!

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Hilfe, mein Hund/meine Katze ist zu dick!

Ca. 25 – 40 % der Hunde und Katzen, die in die Praxis kommen sind viel zu dick! Man muss Übergewicht von Fettleibigkeit (Adipositas) unterscheiden. Unter Adipositas versteht man die exzessive Ansammlung von Körperfett, d.h. das Körpergewicht liegt mindestens 20% über dem Optimalgewicht.

Gesundheitliche Risiken von Adipositas

  • Bluthochdruck (schädigt auf Dauer v.a. Gefäße, Herz, Gehirn, Nieren, Augen)
  • Prädisposition für Zuckererkrankung
  • Narkosekomplikationen
  • Herz-/Kreislauferkrankungen, Atemprobleme (Beeinträchtigung der Lungenausdehnung)
  • Leistungsinsuffizienz/Hitzeintoleranz/Bewegungsintoleranz
  • Hepatische Lipidose mit Fettleber bei Katzen – kann lebensbedrohlich sein
  • Geringere Lebenserwartung
  • Prädisposition für bestimmte Erkrankungen: Bauchspeicheldrüsenentzündung, Harnabsatzstörungen v.a. bei der Katze, Inkontinenz v.a. kastrierte Hündin, Verstopfung, Fortpflanzungsprobleme, Hautprobleme (fettige Haut/Fell, eitrige Hautentzündungen), verminderte Immunfunktion
  • Orthopädische Erkrankungen, Bandscheibenerkrankungen
  • Gesäugetumoren (Adenokarzinome) und Übergangskarzinom der Blase

Beurteilung der Adipositas

Es ist nicht immer so leicht, das Übergewicht des eigenen Tieres zu erkennen, da es viele verschiedene Rassen, Größen und Figuren v.a. bei Hund, aber auch bei Katzen gibt. Aus diesen Gründen reicht es nicht aus, nur das Körpergewicht zu messen. Zum einen gibt es einige Methoden, die ganz genau den Fettanteil im Körper messen können, wie z.B. MRT, CT und die bioelektrische Impedanzanalyse – allerdings sind diese Verfahren nicht sehr praktikabel. Zum anderen gibt es aber auch eine Reihe anderer Beurteilungssysteme, die zu einer objektiven Einschätzung des Übergewichts in der Praxis eingesetzt werden können. Z.B. werden bei dem Körper-Konditions-Index einmal die Körperkonturen/Silhouette des Tieres beurteilt, zum anderen bestimmte Knochenpunkte und das innere Bauchfett durch Abtasten bestimmt. 15-25 % Fettanteil werden bei Hund und Katze als optimal angesehen.

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